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| Dies ist eine Info-Seite von TomCat-Camps
mit einer Übersicht unseres Angebots und einer Beschreibung unserer
vielseitigen Leistungen bzw. unserer Zielgruppe. |
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| Kitesurfen |
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Kitesurfen
Kiten ist der sicherste Flugsport, sagt die Statistik. Kiten wird
eine der sichersten Wassersportarten, behaupten die Kite-Konstrukteure:
Die Drachen der Zukunft lassen sich mit einem kurzen Zug auf der
Stelle stoppen, versprechen die Erfinder. Heute schon gibt es funktionierende
Sicherheitssysteme: Fast alle neuen Kites haben einen serienmäßigen
Schnellabwurf und neue Safetyleashes. Das Restrisiko lässt
sich mit Vernunft reduzieren: Wer unsere zehn Regeln beachtet,
wird sich schlimmstenfalls einen Schnupfen holen.
5 Dinge, die du immer machen solltest:
1. Mache auf jeden Fall vor den ersten Kiteversuchen einen Kurs
in einer guten Kiteschule. Die 200 Euro sind gut angelegt, weil
du ohne professionelle Lernhilfe dein Material schreddern würdest.
2. Übe auch nach dem Kurs noch im stehtiefen Wasser das Fliegen
des Kites. Eine gute Kite-Kontrolle ist die beste Garantie für
stress- und unfallfreies Kiten. Leg dir dabei - wie später
beim Kiten - die Safetyleash an. Sie ist absolute Pflicht.
3. Übe den Bodydrag und spiele alle Stresssituationen durch,
vor denen du Angst hast - zum Beispiel das Auf-den-Rücken-gedreht-werden. Übe
dann auch das Höhe knüppeln per Bodydrag und ausgestreckter
Hand. So lernst du, dein Board bei gerissener Fußleash zu
erreichen.
4. Erkundige dich bei anderen Kitern nach den Windverhältnissen
und den gefahrenen Kitegrößen. Frage bei der Größenangabe
nach, ob die ausgelegte Fläche oder die projizierte Fläche
gemeint ist.
5. Kaufe dir eine Bar oder einen Trapezhaken mit Schnellabwurf
(Quickrelease) und trainiere die Notsituationen. Der Handgriff
zur rettenden Reißleine muß automatisiert sein
5 Dinge, die du nie machen solltest:
1. Auflandiger Wind ist extrem gefährlich. Bei auflandigem
Wind niemals im Trapez eingehängt ins Wasser gehen. Jede Böe
könnte dich übers Land zerren und gegen Hindernisse schmettern.
2. Bei ablandigem Wind niemals aufs Wasser gehen, wenn du nicht
absolut sicher Höhe laufen kannst. Auf jeden Fall immer vorher
checken, wer dich im Notfall vom Wasser holen könnte (DLRG-Boot,
Schulboote, großes Segelboot). Gehe nie alleine kiten. Vor
allem nicht, wenn der Wind ablandig ist.
3. Gehe nie ohne Handleash aufs Wasser. Fliegt der Kite davon,
kann er andere verletzen. Manchmal ist es sinnvoll, die Bar loszulassen,
um den Schirm so zu depowern. Mit Handleash ist das kein Problem,
ohne Leash würde der Kite abtreiben und andere gefährden.
4. Gehe nie in Badegebieten an vollen Stränden kiten. Kalkuliere
die Unwissenheit der Leute mit ein und rechne mit dem Schlimmsten.
Gerade Kinder sind sehr neugierig und kennen keine Angst.
5. Überschätze deine Fähigkeiten nicht und wähle
immer einen Wind-angepassten Kite. Gehe als Anfänger nicht überpowert
aufs Wasser. Ignoriere Ratschläge der erfahrenen, ortskundigen
Kitesurfer nicht.
Kiter sind in den Paragrafen unterpriviligiert. Auf dem Meer sind
wir dem Schwimmreifen gleichgestellt, auf Binnenseen genießen
wir immerhin Segelrechte.
Wenn Kiter anderen Fahrzeugen begegnen, dann müssen sie auf
dem Meer ausweichen. Auf Binnenseen geht man im Begegnungsverkehr
mit Seglern und Kitern davon aus, dass beide die Regeln kennen:
o Lee vor Luv = der Kiter, der bei gleicher Fahrtrichtung im Windschatten
des anderen fährt, hat Vorfahrt
o Backbordbug vor Steuerbordbug = bei Begegnungen hat derjenige,
der die rechte Hand vorne an der Bar hat Vorfahrt vor dem, der
die linke Hand vorne an der Bar hat
o Überholer muss sich freihalten = überholt der Schnellere
in Luv, muss er den Kite höher fliegen, überholt er in
Lee, muss der Kite runter
Wenn es dann doch eng werden sollte, leiten Kiter das Manöver
des letzten Augenblicks ein: Kite sofort in den Zenit lenken und
Hintern ins Wasser. Damit bist du manövrierunfähig und
gibst deinem "Gegner" die Chance, richtig auszuweichen.
Profis haben Vorfahrtsprobleme schon mit der Flucht in den zweiten
Stock erledigt: Sie sind einfach über den Surfer drüber
gesprungen. Dabei gab es aber schon ziemliche Verwicklungen (mit
der Fußleash). Die Kitetrainer warnen deshalb: "Solche
Dummheiten schaden dem Image des Kitesports."Wenn es dann
doch eng werden sollte, leiten Kiter das Manöver des letzten
Augenblicks ein: Kite sofort in den Zenit lenken und Hintern ins
Wasser. Damit bist du manövrierunfähig und gibst deinem "Gegner" die
Chance, richtig auszuweichen. Profis haben Vorfahrtsprobleme schon
mit der Flucht in den zweiten Stock erledigt: Sie sind einfach über
den Surfer drüber gesprungen. Dabei gab es aber schon ziemliche
Verwicklungen (mit der Fußleash). Die Kitetrainer warnen
deshalb: "Solche Dummheiten schaden dem Image des Kitesports."
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Thomas Schön, Katrin Schön, Gudrun Reinisch, Martin Schebesta,
Sportschule Tomcat, Tomcat, Tomcat-Camps
Outdoor Trainer, Hochseilgarten Trainer, Rope Course Trainer, Snowboardlehrwart
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