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mit einer Übersicht unseres Angebots und einer Beschreibung unserer
vielseitigen Leistungen bzw. unserer Zielgruppe. |
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| Ernährung |
Ernährung
Richtige Ernährung - Basis für die Gesundheit
Unsere Ernährungsgewohnheiten haben sich im Vergleich zu
früheren Jahren eklatant verschlechtert. Wir essen die vierfache
Menge an Fleisch, doppelt so viele Eier, die doppelte Menge an
Fett sowie ein vielfaches der Menge an Zucker wie vor ca. 70 Jahren.
Die Folgen sind bekannt: Mehr als ein Drittel der Österreicher
sind übergewichtig, jeder zweite Österreicher hat erhöhte
Blutdruckwerte. Wir schaufeln leider gedankenlos Nahrung in uns
hinein, ohne zu überlegen, was da eigentlich in den Magen
gelangt. Trotz diesem Übermaß an Nahrungszufuhr sind
Defizite an Vitaminen, Mineralstoffen und Spurenelementen keine
Seltenheit. Diese Erkenntnisse und die Folgen unserer Ernährungsgewohnheiten
erfordern die Bereitschaft, unsere Einkaufs-, Zubereitungs- und
Kaufgewohnheiten zu verändern.
Die Nährstoffe
Eiweiß
Eiweiß (Protein) nimmt in der Nahrung eine besondere Stellung
ein. Schon der Name verrät die Bedeutung: Protein heißt,
aus dem Griechischen übersetzt, das „Wichtigste“.
Eiweiß ist neben Wasser Hauptbestandteil unseres Körpers.
Muskulatur, Haut, Haare, Hormone, Enzyme - alles ist Eiweiß.
Ein Protein setzt sich aus insgesamt 22 Aminosäuren zusammen,
wovon 8 (sog. essentielle Aminosäuren - Isoleucin, Leucin,
Lysin, Methionin, Phenylalanin, Threonin, Tryptophan, Valin) unbedingt
mit der Nahrung aufgenommen werden müssen. Daher sollte bei
der Aufnahme von Eiweiß besonders auf die Qualität geachtet
werden, d.h. die biologische Wertigkeit eines Nahrungsproteins
sollte möglichst hoch sein. Die biologische Wertigkeit eines
Nahrungsproteins resultiert aus dem Gehalt dieser essentiellen
Aminosäuren und der Resorptionsfähigkeit.
Die meisten Aminosäuren findet man im tierischen Eiweiß (Fleisch,
Eiern, Fisch und Milchprodukten). Nachteil bei tierischen Proteinen:
Auch unerwünschte Begleitstoffe wie Purine, Cholesterin und
Fett werden zugeführt. Auch bestimmte Pflanzen enthalten Eiweiß (Getreide,
Hülsenfrüchte, Kartoffeln, Nüsse), wobei das pflanzliche
Eiweiß zur Deckung des täglichen Bedarfes nicht ausreicht.
Das Verhältnis zwischen tierischem und pflanzlichem Eiweiß sollte
etwa 1:1 betragen. Pro Tag sollte der Mensch ca. ein Gramm Eiweiß pro
Kilogramm Körpergewicht zu sich nehmen, wobei der Eiweißbedarf
bei körperlicher Betätigung (z.B. Training) bis auf zwei
Gramm pro Kilogramm Körpergewicht steigen kann.
Pro Mahlzeit kann unser Körper nicht mehr als 30 bis 50 g
Eiweiß verwerten. Vorsicht daher vor übermäßiger
Eiweißzufuhr! Sie belastet den Zellstoffwechsel unnötig
und fördert Krankheiten wie Gicht, rheumatische Krankheiten
usw.
Günstig
Mageres Fleisch, Fisch, Pute, Eiklar, Magerjoghurt, Magertopfen,
Sojabohnen, Haferflocken, Roggenflocken.
Ungünstig
Eigelb, fettes Fleisch, Milch mit hohem Fettgehalt (mehr als 3,6%).
Kohlenhydrate
Kohlenhydrate sind die Hauptenergielieferanten. Sie liefern dem
Zellstoffwechsel die meiste Energie, da sie relativ rasch verarbeitet
werden können.
Man unterscheidet einfache Kohlenhydrate (Haushaltszucker, Traubenzucker,
Fructose, Honig), die sofort in Energie umgesetzt werden, und komplexe
Kohlenhydrate (Reis, Vollkornnudeln, Kartoffeln, Getreide, Gemüse,
Obst), die langsamer verwertet werden.
Grundsätzlich sollten die komplexen Kohlenhydrate den einfachen
Kohlenhydraten vorgezogen werden. Ihre langsame Verwertung garantiert
dem Körper langfristig Energie und harmonisiert den Blutzucker-
und Energiehaushalt. Dies fördert eine langanhaltende Sättigung,
die mit einfachen Kohlenhydraten nicht erreicht werden kann.
Bei einer ausgewogenen Ernährung beträgt der Anteil der
Kohlenhydrate etwa die Hälfte.
Günstig
Reis, Vollkornnudeln, Kartoffeln, Haferflocken, Müsli, Vollkornbrot,,
Obst, Gemüse.
Ungünstig
Trockenfrüchte, Bananen (mehr als 2 Stück pro Tag), Weißbrot,
Semmeln.
Fett
Fette haben einen höheren Brennwert als Eiweiße und
Kohlenhydrate. Sie dienen als Energieträger und –speicher,
da Fette im Körper eingelagert werden.
Für gesunde Kost ist ein gewisser Fettgehalt notwendig, und
Fette dürfen nicht von vornherein als „Dickmacher“ verdammt
werden. Allerdings essen wir leider einfach zu viel Fett. Es genügt
daher nicht, daß sichtbare Fett vom Fleisch oder von der
Wurst wegzuschneiden! Es bleibt auch im mageren Fleisch oder Fisch
genügend Fett übrig. Fette und Öle sind auch deswegen
für unseren Körper sehr wichtig, weil sie Träger
der fettlöslichen Vitamine A, D, E und K sind.
Chemisch besteht Fett aus miteinander verbundenen Fettsäuren,
die nach ihrer Struktur in gesättigte, einfach ungesättigte
und mehrfach ungesättigte Fettsäuren eingeteilt werden. Ähnlich
wie bei Eiweiß gibt es auch bei den Fetten Bestandteile (essentielle
Fettsäuren), die der Mensch nicht selbst erzeugen kann und
daher mit der Nahrung zugeführt werden müssen. Dies sind
die mehrfach ungesättigten Fettsäuren. Sie finden sich
vor allem in kaltgepreßten Pflanzenölen (Olivenlöl,
Distelöl, Maiskeimöl, Sonnenblumenöl) und in Fisch
(Lachs). Erhitzt man pflanzliche Fette, z.B. zum Braten, Backen
oder Fritieren, bringt man sich um den Nutzeffekt. Man setzt sie
nur für Salate, Topfenaufstriche und ähnliche Speisen
ein!
Tierische Fette konsumieren wir mit Fleisch, sämtlichen Wurstsorten,
Milchprodukten (Butter, Käse usw.). Ein Zuviel an tierischen
Fetten belastet unseren Organismus und schädigt beispielsweise
die Blutgefäße. Ein zu hoher Fettgehalt im Blut stellt
daher einen entscheidenden Risikofaktor für die Entstehung
von Herzkrankheiten, Nierenleiden oder für den Schlaganfall
dar.
Bei der Auswahl der Nahrungsmittel sollte darauf geachtet werden,
daß vor allem pflanzliche Fette und weniger tierische Fette
aufgenommen werden.
Günstig
Kaltgepreßte Pflanzenöle wie Olivenlöl, Distelöl,
Maiskeimöl, Sonnenblumenöl), Fisch (Lachs).
Ungünstig
Margarine, Streichfette aller Art, tierische Fette (Wurst usw.)
Ballaststoffe
Es handelt sich dabei um unverdauliche Bestandteile der pflanzlichen
Nahrung, die auch als Faserstoffe bezeichnet werden. Ballaststoffe
quellen im Magen auf, verlangsamen die Entleerung des Magens und
reduzieren den Anstieg des Insulinspiegels nach den Mahlzeiten.
Dadurch fördern sie das Sättigungsgefühl. Weiters
regen sie die Darmtätigkeit an. Je mehr Ballaststoffe, desto
mehr wird der Darm zur Leistung gezwungen. Der Speisebrei kann
daher nicht lange im Darm verweilen. Dies wirkt gegen Verstopfung
und die Gefahr auf entzündliche Veränderungen (unter
anderem Ausgangspunkt für Krebs) reduziert sich.
Ballaststoffe kommen ausschließlich in der pflanzlichen Nahrung
vor. Täglich sollten etwa 30 Gramm mit der Nahrung aufgenommen
werden.
Flüssigkeit
2-3 Liter Flüssigkeit sollten pro Tag getrunken werden (Mineralwasser
oder Tee).
Vitamine
Vitamine sind Stoffe, die in kleinen Mengen in der Nahrung vorkommen
und die der Körper nicht selbst herstellen kann. Sie steuern
den Energiestoffwechsel, stärken unsere Abwehrkräfte
und können Schadstoffe unschädlich machen. Normalerweise
wird der Vitaminbedarf über eine ausgewogene Ernährung
abgedeckt- oder auch nicht. Leider ernähren sich die meisten
Menschen aber nicht ausgewogen. Zusätzlich beeinträchtigen
Krankheit,
Streß oder auch erbliche Veranlagung die Fähigkeit des
Organismus, Vitamine aus der Nahrung aufzunehmen oder zu verwerten.
Vitaminquellen sind Obst, Gemüse, Vollkorn, Fleisch, Fisch
und Eier.
Vitamin A: für gesunde Haut, Wachstum, gutes Sehen.
Vitamin B1: für gute Konzentrationsfähigkeit, Kohlenhydratstoffwechsel.
Vitamin B2: ist am Fett-, Kohlenhydrat- und Proteinstoffwechsel
beteiligt.
Vitamin B6: kurbelt den Protein-Aminosäurestoffwechsel an
(wichtig für den Masseaufbau).
Vitamin B12: sichert die permanente Bluterneuerung.
Biotin: für schöne Haut, Haare und Nägel. Hilft
Kohlenhydrate und Fette abzubauen.
Vitamin C: hält Haut, Knochen und Zähne in Schuß,
baut das Immunsystem auf, entgiftet und hilft bei der Eisenverwertung.
Vitamin D: wichtig für Calcium- und Phosphatstoffwechsel und
damit für die Knochenbildung.
Vitamin E: regeneriert die Zellen und das Blutgefäßsystem.
Folsäure: wichtig für Blut- und Zellneubildung.
Vitamin K: sorgt für eine optimale Gerinnungsfähigkeit
des Blutes.
Niacin (Vitamin B3): wichtig für Nervensystem und Gehirn.
Pantothensäure: fördert den Haarwuchs und die Beweglichkeit.
Mineralstoffe und Spurenelemente
Mineralstoffe und Spurenelemente kommen in der Nahrung als Salze
vor. Der Körper kann sie nicht selbst herstellen. Sie müssen
daher mit der Nahrung aufgenommen werden. Obwohl sie nicht im herkömmlichen
Sinne verbraucht werden, kommt es durch Ausscheidungen und Schwitzen
zu ständigen Verlusten, die ausgeglichen werden müssen.
Wichtige Mineralstoffe und Spurenelemente sind:
Magnesium (Mineralstoff): wirkt entspannend, verhindert Muskelkrämpfe.
Natrium und Kalium (Mineralstoff): steuern die Wasserspeicherung
im Körper. Sie bilden aber auch die Hauptmenge der über
den Schweiß ausgeschiedenen Mineralstoffe. Natrium konsumiert
man in Form von Kochsalz zumeist in großen Mengen. Man
sollte es daher nur begrenzt zusätzlich zu sich nehmen.
Calcium (Mineralstoff): sorgt für starke Knochen und spielt
daher eine entscheidende Rolle beim Knochenstoffwechsel (wichtig
für Frauen und Heranwachsende).(Milchprodukte, Tofu, Bohnen,
Orangensaft).
Chrom (Spurenelement): nimmt Einfluß auf die Insulinwirkung
und optimiert damit den Kohlenhydratstoffwechsel.
Eisen (Spurenelement): unterstützt die Bildung des roten Blutfarbstoffes
Hämoglobin, der zum Sauerstofftransport benötigt wird.
Wichtig auch für Säuglinge, Kinder, Jugendliche und Frauen
während der Menstruation. (Rotes Fleisch, Linsen, mit Eisen
angereicherte Frühstücksflocken).
Selen: wichtig für ein gut funktionierendes Immunsystem.
Zink: verringert die Streßanfälligkeit und stärkt
das Immunsystem. (Fleisch, Getreide, Vollkornmehl).
Allgemeine Tipps zur richtigen Ernährung
Fleisch
Ziehlführend wäre eine Einschränkung der gesamten
Fleischmenge. Die deutsche Gesellschaft für Ernährung
(DGE) empfiehlt eine Fleischmenge von 2-3 kleinen Portionen (ca.
10-15 dag) plus einer Portion Fisch pro Woche. Auch Wurst sollte
nicht jeden Tag am Speiseplan stehen.
Fett
Der Fettverzehr überschreitet unseren Bedarf um 100%. Das
Verhältnis zwischen gesättigten und ungesättigten
Fettsäuren fällt leider sehr ungünstig aus. Zwei
Drittel des Fettverzehrs stammen von versteckten Quellen (Fleisch,
Wurst, Milchprodukten, Süßigkeiten). Auch der Ersatz
von Butter durch Margarine ist eine ungeeignete Maßnahme
unsere Ernährung gesünder zu gestalten. Es gilt: Qualität
in Form von hochwertigen (kaltgepreßten) Ölen und Butter
bei gleichzeitiger Einschränkung der Menge.
Zucker
Die von der DGE tolerierbar betrachtete Zuckeraufnahme pro Tag
liegt bei ca. 50 Gramm pro Tag. Cola und anderer kohlensäurehaltige
Erfrischungsgetränke liefern 5 Stück Zucker pro Viertelliter.
Ketchup besteht zu 30% aus Zucker, die meisten Müslisorten
sind ebenfalls stark gezuckert. Rohr-, Rübenzucker sowie Traubenzucker
werden sehr rasch ins Blut aufgenommen und bewirken durch den raschen
Blutzuckeranstieg eine hohe Insulinausschüttung der Bauchspeicheldrüse.
Folge davon ist ein überschießender Blutzuckerabfall
unter das Ausgangsniveau, welcher den Heißhunger auf weitere
Zuckerzufuhr schürt. Honig besteht aus den denselben Zuckerarten
wie Rübenzucker, kann aber trotzdem in mancherlei Hinsicht
eine Alternative für Zucker sein. Obst liefert vorrangig Fruchtzucker,
welcher nicht die Schäden an Stoffwechsel und Zähnen
verursacht. Daher sollte das Bedürfnis nach Süßen
vorrangig mit Obst befriedigt werden.
Getreide
Bei den meisten Menschen überwiegt der Anteil an Auszugsmehlen:
Semmeln, Weißbrot, Kuchen, Schwarzbrot usw. Diese Produkte
bieten nur einen Bruchteil der Inhaltsstoffe (Vitamine, Mineralstoffe,
Spurenelemente, Ballaststoffe) im Vergleich zu entsprechenden Vollkornvarianten.
Empfohlen werden täglich 3 Scheiben echtes Vollkornbrot und
eine Portion Vollgetreide (Müsli, Naturreis, Vollkornnudeln).
Entscheidend beim Verzehr von Vollkornprodukten ist das ausreichend
lange Kauen, denn die Geschmackstoffe können sich auf der
Zunge erst nach einem gewissen Zerkleinerungszustand ganz entfalten.
Die meisten Menschen sind es nicht gewöhnt, die Speisen so
lange zu kauen, weshalb sie den Bissen längst vor dem bestmöglichen
Geschmackserlebnis schlucken. Dies führt dazu, daß Vollkornprodukte
schlecht vertragen werden, Blähungen hervorrufen und auch
gar nicht schmecken.
Obst, Kartoffeln und Gemüse
Empfohlen wird, täglich mindestens 20 bis 25 dag Obst und
gleich viel Gemüse zu essen. Außerdem sollten auch Kartoffeln
regelmäßig konsumiert werden.
Besonderer Aufmerksamkeit gilt dem Verzehr von rohem Obst und Gemüse:
insbesondere zu Beginn einer Mahlzeit ist deren Verwendung aufgrund
der anregenden Wirkung auf den Fluß der Verdauungsenzyme
und des vorläufigen Sättigungseffektes empfehlenswert.
Nicht übertreiben sollte man jedoch den Rohverzehr am Abend:
es kann zu Gährungen kommen, bei denen unter bestimmten Umständen
sogar Alkohol entsteht.
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